Wir nachen E-Mobil

Wir zeigen Ihnen, was Sie bei der Anschaffung einer Wallbox beachten müssen, welche Lademöglichkeiten es gibt und geben Tipps zu Fördermöglichkeiten.

Elektroautos lassen sich auch zu Hause bequem und problemlos durch eine sogenannte Wallbox aufladen. Doch bei der Installation einer Wandlade-
station gibt es einiges zu beachten. Wir sagen Ihnen, wie es geht!

Fünf Schritte zur eigenen Wallbox

  • 1. Elektrofirma Ihres Vertrauens auswählen.
  • 2. Klärung der Situation vor Ort, wie Leitungsverlegung und Zählerplatz durch Elektrofirma und unsere Zählerabteilung. Das sollten Sie wissen: a. Prinzipiell muss eine Wallbox an einem separat abgesicherten Stromkreis hängen. b. Dieser sollte über eine DC-Fehlerstromschutzeinrichtung (FI-Schalter) verfügen. c. Gegebenenfalls ist ein größerer Zählerschrank nötig, falls kein freier Platz mehr übrig ist. d. Zur Unterstützung des Installateurs haben wir auf unserer Webseite ein Schaltbild für „Wallbox ohne PV“ zum Download hinterlegt. e. Bei der Leitungsverlegung ist für den Rundsteuerempfänger zusätzlich eine Zweidrahtleitung zur Wallbox notwendig.
  • 3. Nach erfolgreicher Installation reicht der Elektriker die „Fertigstellungsanzeige“ bei uns ein. Soll künftig der Autostromtarif „AUTO-Ökostrom+“ abgerechnet werden, sollten Sie diesen spätestens jetzt bei uns beantragen.
  • 4. Unsere Zählerabteilung überprüft nach Terminabsprache mit Ihnen vor Ort, ob die Installation normgerecht vollzogen wurde. Ist alles korrekt, bauen unsere Servicetechniker den Zähler ein und verplomben ihn.
  • 5. Sie erhalten von uns einen Vertrag über den neuen Zähler, eine Vertragsanpassung je nach Tarif sowie einen höheren monatlichen Abschlag. Nach Rücksendung des Vertrags mit Ihrer Unterschrift steht dem Laden Ihres E-Autos an Ihrer Wallbox nichts mehr im Weg. 

Laden „Dahoim“ – unser Autostromtarif

Sie möchten Ihr E-Mobil zu Hause laden? Kein Problem, für das Laden zu Hause gibt es von uns einen extra günstigen Tarif:

Unser Autostromtarif AUTO-Ökostrom+“:

  • Autostromtarif „AUTO-Ökostrom+“ für das Laden zu Hause

  • 100 % Ökostrom aus umweltfreundlicher Erzeugung
  • Günstiger als bei einem Haushaltsstromvertrag
  • Voraussetzungen: eigener Zähler und Tarifschaltgerät.

Die aktuellen Preise finden Sie unter www.swbw.de

Jetzt Förderung nutzen

Im Jahr 2030 will Deutschland 55 Prozent weniger Treibhausgase als 1990 ausstoßen. Um dieses ehrgeizige Klimaziel zu erreichen, fördert die Bundesregierung unter anderem die Elektromobilität – zum Beispiel mit Kaufprämien für E-Autos, mit zehn Jahren Steuerbefreiung und mit der Förderung von öffentlicher und gewerblicher Ladeinfrastruktur. Jetzt kam eine neue Förderung hinzu: Ab 24. November 2020 kann bei der KfW ein Zuschuss beantragt werden, wenn zu Hause eine eigene Ladestation fürs Elektroauto installiert wird.

Das Wichtigste zur Förderung „Ladestationen für Elektroautos – Wohngebäude“:

  • Zuschuss von 900 Euro pro Ladepunkt
  • Für Ladestationen an privat genutzten Stellplätzen und Wohngebäuden
  • Für Eigentümer und Wohnungseigentümergemeinschaften, für Mieter und Vermieter.

Gut zu wissen:

Für Fahrzeughalter, die in einem Mehrfamilienhaus leben, wird es schon schwieriger mit einer eigenen Wallbox. Doch auch hier räumt der Gesetzgeber einige Hürden aus dem Weg: Das überarbeitete Wohnungseigentumsmodernisierungsgesetz (WEMoG) erleichtert die Installation einer Wallbox. Mussten Wohnungseigentümer früher noch auf die Zustimmung der Miteigentümer warten, haben sie nun grundsätzlich einen Anspruch auf den Einbau einer Ladestation. Die Kosten trägt der Antragsteller. Zudem muss er den Netzbetreiber informieren oder sich von ihm den Bau der Wallbox genehmigen lassen.
Mieter mit Wallbox-Wunsch, die in einem Mietshaus wohnen, müssen ihr Anliegen direkt mit ihrem Vermieter klären. Hier greift nicht das WEMoG, sondern das Mietrecht. Der ADAC empfiehlt, sich Mitstreiter für sein Anliegen zu suchen. Selbst wenn zurzeit nur ein Mieter auf ein E-Auto umsteigen will, könnten es künftig ja mehr werden. Je mehr Mieter sich an einer Ladeeinrichtung beteiligen, desto geringer fallen langfristig die Kosten für jeden Einzelnen aus, argumentiert der Automobilclub.

Weiteres neues Förderprogramm

Mit dem neuen Förderprogramm „Ladeinfrastruktur vor Ort“beschleunigt das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur den Aufbau von Ladestationen mit weiteren 300  Millionen Euro. Förderanträge können kleinere und mittlere Unternehmen ab dem 12. April 2021 bis Ende des Jahres stellen. Insbesondere Unternehmen des Einzelhandels und des Hotel- und Gastgewerbes sowie kleine Stadtwerke und kommunale Gebietskörperschaften sind zur Antragstellung aufgerufen. Dabei werden bis zu 80 Prozent der Investitionskosten übernommen und im „Windhundverfahren“ bewilligt.

Die Förderung im Detail:

  • Die Förderung wird als De-minimis-Beihilfe gewährt.
  • Förderfähig sind nur KMU (auch kommunale Unternehmen) nach der EU-Definition und Gebietskörperschaften, welche den maximalen Fördergesamtbetrag von 200  000 Euro innerhalb des laufenden und der letzten zwei Kalenderjahre nicht übersteigen.
  • Gefördert werden (maximaler Förderbetrag):
    Normalladepunkte 3,7 bis 22 kW : 80 % / 4 000 €
    Schnellladepunkte (nur DC) 22 bis 50 kW: 80 % / 16 000 €
    Anschluss an das Niederspannungs-Netz: 80 % / 10  000 €
    Anschluss an das Mittelspannungs-Netz: 80 % / 100  000 €
  • Eine Förderung der Kombination mit Pufferspeicher ist ebenfalls möglich (maximaler Förderbetrag ist analog zum dazugehörigen Netzanschluss).
  • Bei beschränkter Zugänglichkeit des Ladepunktes (Öffnungszeiten: mindestens 12 Stunden an 6 Tagen) erfolgt eine Absenkung der Förderhöhe auf 50 Prozent der Förderung.
  • Die geförderten Ladepunkte müssen vertragsbasiertes Laden, Roaming und Ad-hoc-Laden ermöglichen.

Unser Angebot für Gewerbekunden

Planung, Installation und Betrieb von Lademöglichkeiten für E-Mobilität – als Full-Service-Dienstleister übernehmen wir alle Aufgaben, die zur Errichtung einer Ladeinfrastruktur nötig sind: von der ausführlichen Beratung bei Ihnen vor Ort, über die Planung und Installation der Ladestationen bis zum laufenden Betrieb inklusive Abrechnungen. Sprechen Sie uns bei Interesse einfach an. Gemeinsam entwickeln wir die für Sie beste Lösung rund um eine effiziente, umwelt- und kundenfreundliche Elektromobilität.

Und so geht’s:

  • Sie interessieren sich für eine Ladesäule für Ihren Gewerbebetrieb? Dann fragen Sie bei uns telefonisch, per Mail oder persönlich an.
  • Unsere Experten klären mit Ihnen gemeinsam die Situation vor Ort
  • Wir beraten Sie über die verschiedenen Fördermöglichkeiten, wie KfW und Bund.
  • Wenn alle Fragen geklärt sind und die Ladesäule installiert ist, steht dem Laden an Ihrer neuen E-Ladesäule nichts mehr im Weg!

Wir helfen gern weiter

Fragen Sie uns nach einer individuellen Lösung für Ihre Lademöglichkeiten – ob privat oder geschäftlich – wir beraten Sie gerne!
Unser Ansprechpartner: Fabian Hildebrandt, Telefon (0 82 47)96 73-49 oder E-Mail.
Weitere Informationen zur E-Mobilität finden Sie auf unserer Homepage

Titelbild:BMVI